Claus Groth investiert in die Zukunft

2.700 Quadratmeter großer Neubau wird im Jahr 2021 bezogen.
Mit einem großen Neubauprojekt stellt die im lippischen Kalletal ansässige Claus Groth GmbH die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft: In der Nachbargemeinde Vlotho-Wehrendorf errichtet das Unternehmen, das sich auf Kunststoffspritzguss und Werkzeugbau spezialisiert hat, ein rund 2.700 Quadratmeter großes Firmengebäude. Der Baubeginn erfolgte im April, die Fertigstellung ist für das 1. Quartal 2021 vorgesehen. Da an dem bisherigen Standort in Kalletal keine Erweiterung mehr möglich war, hat sich die Geschäftsführung für einen Umzug entschieden. Durch den Wechsel ist das Unternehmen  in der Lage, seine Technologien weiterzuentwickeln, zu expandieren und seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

An dem neuen Standort entstehen Produktions- und Lagerhallen mit einer Gesamtfläche von 2.200 Quadratmetern sowie ein etwa 500 Quadratmeter großes Verwaltungsgebäude.  Aufgrund der deutlich erweiterten Höhe und Breite der Hallen ist künftig der Einsatz von größeren Maschinen möglich. Die Fläche für den Werkzeugbau wird sich annähernd verdoppeln. Damit werden wir die Voraussetzungen für Zukunftsthemen wie etwa den 3D-Druck schaffen. Für just-in-time-Belieferungen der Kunden steht zudem in Vlotho-Wehrendorf eine größere Lagerfläche zur Verfügung.

Bei der Planung und Errichtung des Neubaus hat die Claus Groth GmbH hohe Maßstäbe beim Umweltschutz gesetzt. Produktionshalle und Verwaltungsgebäude werden mit einem effizienten Wärmedämmverbundsystem versehen, und es kommt eine moderne, CO2-sparende Heizungsanlage mit Wärmerückgewinnung zum Einsatz. Für das anfallende Regenwasser wurde ein Nutzungskonzept entwickelt, und die Kühlanlagen arbeiten mit einer ressourcenschonenden Freikühlung. Damit trägt das Unternehmen nicht nur gegenüber seinen Kunden und den rund 35 Mitarbeitern Verantwortung, sondern geht auch in Sachen Umweltschutz mit gutem Beispiel voran.

Der neue Firmensitz entsteht auf einem etwa 15.000 Quadratmeter großen Grundstück in einem Industriegebiet, das eine gute Verkehrsanbindung an die Autobahnen A 2 und A 30 hat. Damit stehen dem familiengeführten Unternehmen, das vor allem für den Automobil-, den Maschinen- und den Möbelbau produziert, ausreichende Flächen für die weitere Expansion zur Verfügung.